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Buddhismus in Nepal
Nepal ist das Geburtsland des historischen Buddha – und zugleich ein Ort, an dem Buddhismus und Hinduismus seit Jahrhunderten friedlich ineinandergreifen. Sichtbar wird das an jeder Stupa und jedem Bergpass.
Lumbini: Wo alles begann
Nach der Überlieferung wurde Siddhartha Gautama im Hain von Lumbini geboren. Heute ist der Ort UNESCO-Welterbe mit dem Maya-Devi-Tempel, der Ashoka-Säule und einem Klostergarten, in dem buddhistische Länder eigene Tempel errichtet haben.
Ein Besuch lässt sich gut mit einer Reise ins Terai oder mit Chitwan verbinden – der Flughafen Bhairahawa liegt in der Nähe.
Tibetischer Buddhismus im Himalaya
In Khumbu, Manaslu, Langtang und Mustang prägt der tibetische Buddhismus das Bild: Klöster (Gompas), Chörten, Mani-Mauern mit dem Mantra „Om mani padme hum“ und Gebetsfahnen an Pässen.
Klöster wie Tengboche in der Everest-Region sind lebendige Zentren – morgendliche Pujas mit Trommeln und Rezitationen dürfen Gäste meist respektvoll mitverfolgen.
- Gompa: Kloster und Versammlungsort der Mönchsgemeinschaft
- Chörten/Stupa: Reliquienbau als Symbol des erleuchteten Geistes
- Mani-Mauer: Steinwand mit eingemeißelten Mantras
- Gebetsmühle: Drehen im Uhrzeigersinn verbreitet Mantras
Buddhistische Orte im Kathmandu-Tal
Boudhanath ist eine der größten Stupas Asiens und Herz der tibetischen Exilgemeinde. Swayambhunath auf seinem Hügel gehört zu den ältesten Heiligtümern der Region.
Beide Orte sind besonders am frühen Morgen oder zur blauen Stunde eindrucksvoll, wenn Pilger die Kora gehen und Butterlampen entzündet werden.
Häufige Fragen
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