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Meine Nepal Reisen
Panzernashorn im hohen Elefantengras des Chitwan Nationalparks

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Chitwan Nationalpark: Safari im Terai

Wenn nach Tagen in den Bergen die Luft plötzlich warm und schwer wird, ist man im Terai angekommen. Der Chitwan Nationalpark schützt auf 932 Quadratkilometern eine der artenreichsten Landschaften Südasiens.

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Autor: Alexander Fleischer · Nepal- und Trekking-Experte, selbst in Nepal unterwegs Zuletzt aktualisiert am 09. September 2026

Lage und Anreise

Der Park liegt südwestlich von Kathmandu im Terai und grenzt im Süden an Indien. Im Norden und Westen bilden die Flüsse Rapti und Narayani natürliche Grenzen.

Zugangsort ist meist Sauraha, erreichbar über den Tribhuvan Rajpath Highway oder per Inlandsflug nach Bharatpur. Übernachtet wird außerhalb des Parks – im Schutzgebiet selbst gibt es keine Unterkünfte mehr.

Safari-Aktivitäten

Klassisch sind Jeep-Pirschfahrten durch Sal-Wälder und Grasland, Bootsfahrten im Einbaum auf dem Rapti sowie geführte Dschungelwanderungen mit erfahrenen Naturführern.

Ein Besuch im Elephant Breeding Centre zeigt die Aufzucht der Arbeitselefanten. Wir setzen bewusst auf tierfreundliche Beobachtungsformen statt auf Elefantenreiten.

  • Jeep-Safari: Hirsche, Nashörner, Affen, Krokodile, Pfauen
  • Bootsfahrt: Vogelbeobachtung und Gaviale am Flussufer
  • Geführte Buschwanderung mit lizenzierten Naturführern
  • Besuch eines Tharu-Dorfes und traditioneller Stocktanz

Tierwelt und Artenschutz

Die Population der Panzernashörner hat sich dank konsequenten Schutzes deutlich erholt und liegt heute wieder bei mehreren Hundert Tieren. Auch die Zahl der Bengaltiger steigt, Sichtungen bleiben aber Glückssache.

Neben mehr als 40 Säugetierarten – darunter Leoparden, Schakale, Rothunde und Lippenbären – ist Chitwan vor allem ein Vogelparadies mit über 500 dokumentierten Arten.

Beste Reisezeit und Ausrüstung

Das Klima ist subtropisch: Mai und Juni bringen bis zu 38 °C, im Dezember und Januar kühlt es nachts auf etwa 5 °C ab. Am angenehmsten sind Oktober bis März, ab Ende Februar ziehen zusätzlich Gaur-Rinder ins Grasland.

Praktisch sind gedeckte, leichte Kleidung, lange Ärmel gegen Insekten, Fernglas, Sonnenschutz und feste Schuhe für die Buschwanderung.

Häufige Fragen

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