anspruchvollste Everest-Route
Drei Pässe Trek zum Everest Basislager
Über die Pässe Renjo La, Cho La & Kongma La zum Everest Base Camp
- Dauer
- 23 Tage
- Gruppe
- 4–12 Personen
- Reisezeit
- März–April, Oktober–November

Alexander Fleischer
Ihr Ansprechpartner für Nepal Reisen
Nepal- und Trekking-Experte, selbst in Nepal unterwegs
Highlights
- Everest Base Camp - ein Mythos
- Die anstrengendste, aber schönste Trekkingtour im Everest-Gebiet
- Überschreitung der drei 5.000er Pässe: Renjo La, Cho La & Kongma La
- Besteigung von vier 5.000er Aussichtsbergen: Sunder Peak, Gokyo Ri, Kala Patthar & Chukhung Ri
- Berühmte Gompas von Thame & Tengboche
- Die Sherpa-Kultur hautnah erleben
Reisebeschreibung
Diese eindrucksvolle Trekkingreise führt Sie in die wohl bekannteste Region Nepals - in die Khumbu-Region. Ihr Ziel ist das berühmte Everest Base Camp im Sagarmatha-Nationalpark. Jedoch machen Sie bei dieser anspruchsvollen Trekkingreise eher den Weg zum Ziel.
Einmaliges Everest-Erlebnis für erfahrene Berggeher
Sie wandern abseits der Hauptroute in malerischen Seitentälern, überqueren drei spektakuläre teils schneebedeckte Bergpässe und steigen hinauf zu mehreren grandiosen Aussichtsbergen. Bei dieser Trekkingtour erleben Sie die imposantesten Ausblicke und Panoramen, welche die Everest-Region zu bieten hat. Nirgendwoanders werden Sie sich den Bergriesen der Khumbu-Region näher fühlen. Mit dem Cho Oyu (8.188 m), Makalu (8.486 m), Lhotse (8.516 m) und dem Everest (8.848 m) bekommen Sie 4 der 14 Achttausender zu Gesicht. Das legendäre Everest Basislager wird auf diesem Trekking nur eines von vielen Highlights sein. Ein ebenfalls wichtiger Baustein der Reise ist die stets präsente Gastfreundlichkeit, sowie Kultur und Tradition des hier ansässigen Sherpa-Volkes. Diese Trekkingreise richtet sich an versierte Bergwanderer, welche bereits zuvor in großen Höhen über 4.000 m Erfahrung gesammelt haben, aber auch für konditionsstarke & ausdauernde Neulinge ist die Tour geeignet. Es handelt sich um eine der schönsten, aber auch umfangreichsten und anspruchsvollsten Trekkingreisen in der Everest-Region.
Ablauf eines der schönsten Trekkings der Welt
Angekommen im quirligen Kathmandu tauchen Sie ein in das chaotische Treiben der Stadt und in die hiesige buddhistische und hindustische Kultur. Im Anschluss fliegen Sie entlang des Himalaya-Hauptkamms mit einer kleinen Propellermaschine abenteuerlich nach Lukla, dem bedeutenden Ausgangspunkt fast aller Everest-Touren. Ihr erstes Ziel ist das weltberühmte Namche Bazar - die wichtigste Ortschaft für das Sherpa-Volk. Beim Tagesausflug um Namche herum, können Sie das erste Mal einen guten Blick auf den Everest erhaschen. Weiter durch viele kleine Sherpa-Dörfer entlang unzähliger Chörten, Stupas und Manimauern erreichen Sie Thame. Der Besuch des lokalen Klosters und die optionale Besteigung des Sundar Peaks (5.361 m) stellen das erste Highlight der Reise dar. Das Trekking führt Sie weiter in luftige Höhen und mit dem Renjo La Pass (5.360 m) überschreiten Sie Ihren ersten 5.000er Pass. Die flatternden Gebetsfahnen im Wind und das einzigartige Bergpanorama werden Sie verzaubern. Nun geht es Schlag auf Schlag - nach dem Abstieg in das wundervolle Gokyo, direkt am vom Cho Oyu gespeisten Ngozumba-Gletscher gelegen, steigen Sie hinauf zum Gokyo Ri (5.360 m) - hier scheint der 8.000er Gipfel zum Anfassen nah. Bestens akklimatisiert stellt der zweite 5.000er Pass Cho La (5.420 m) für Sie kein Problem mehr dar. Ab jetzt ist die formschöne Ama Dablam Ihr ständiger Begleiter in Richtung des Königs vom Himalaya - dem Everest. Mit der Besteigung des Kala Patthar (5.550 m) und dem Sonnenuntergang an den rötlich gefärbten Eiswänden des Everests gehen Ihre Träume in Erfüllung. Bei Ihrem Abstecher zum Everest Base Camp können Sie im Frühjahr den Bergsteigern hautnah über die Schulter schauen und Expeditionsflair aufsaugen. Im Anschluss überqueren Sie mit dem Kongma La (5.535 m) den dritten 5.000er Pass und stehen direkt neben der Angst einflößenden riesigen Nuptse/Lhotse-Wand. Im Imja Khola Tal haben Sie dann mit dem Chhukungh Ri (5.550 m) die letzte Option auf einen aussichtsreichen Wanderberg - hier überragt der gewaltige Makalu alle seine Nebengipfel. Schließlich lassen Sie mit dem Besuch des bekannten Tengboche-Klosters und der Rückkehr nach Lukla das Trekking gemütlich ausklingen. Zurück in Kathmandu versuchen Sie zu begreifen, was für ein Bergabenteuer hinter Ihnen liegt.
Reiseverlauf Tag für Tag
Tag 1: Ihre Reise nach Nepal beginnt
Ihr Trekkingrucksack ist gepackt und Ihr Outdoor-Abenteuer in Nepal kann beginnen. Sie fliegen über Nacht mit einem Stopp von Deutschland nach Kathmandu in Nepal, wo Sie am Folgetag ankommen. Um entspannt in Ihre Reise zu starten, nehmen Sie doch den Zug zum Flughafen. Das Rail and Fly (Zug zum Flug) Ticket ist gerne über Meine Welt Reisen buchbar.
Tag 2: Ankunft in Nepal
AVoller Vorfreude auf die anstehende Tour landen Sie in der Hauptstadt Nepals - Kathmandu, gelegen auf ca. 1.350 m Höhe. Kein anderes Land der Welt hat eine größere Symbolkraft, wenn man an Achttausender-Berge, Trekking, Buddhismus oder auch gastfreundliche Menschen denkt - Nepal steht schlichtweg für Outdoor-Erlebnisse! Nachdem Sie am Flughafen alle Formalitäten für das Visum und die Einreise geregelt haben, werden Sie abgeholt und zu Ihrem Stadthotel in Thamel gebracht. Je nach Ankunftszeit in Kathmandu, haben Sie den Nachmittag Zeit die quirlige Stadt das erste Mal auf eigene Faust zu erkunden. Es gibt nichts Schöneres als gemütlich durch das belebte Stadtviertel Thamel zu schlendern und dem regen Treiben der Stadt beizuwohnen. Gerne können Sie auch bereits zum Durbar Square - dem Herz der Stadt - laufen (nur ca. 30 min Fussweg von Ihrem Hotel entfernt) und die einzigartige Architektur und Atmosphäre auf sich wirken lassen. Am Abend kommen alle Teilnehmer der Gruppe das 1. Mal mit dem Guide zum Begrüßungs-Abendessen zusammen. Hier haben Sie Zeit alle letzten offenen Fragen für die anstehende Tour zu klären und Ihre anderen Mitreisenden kennenzulernen.
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Tag 3: Stadtbesichtigung Kathmandu
F · MIhr deutschsprachiger Stadtführer holt Sie vom Hotel ab und Sie unternehmen eine schöne Stadtbesichtigung. Ein wichtiges Highlight ist das Shiva-Heiligtum der Hindus, der Pashupatinath-Tempel. Der Pashupatinath-Tempel liegt am heiligen Bagmati Fluss, wo unter anderem rituelle Feuerbestattungen von verstorbenen Hindus an den sogenannten Ghats stattfinden. Das Betreten des Haupttempels, wo Shiva als Pashupati ("Gott des Lebens") verehrt wird, ist Nichtgläubigen untersagt. Gewiss können Sie jedoch ein schönes Foto von einem der hier anwesenden exotischen Sadhus (Wanderasketen) machen. Anschließend haben Sie die Option zu Fuß nach Bodnath zu laufen (ca. 45 min). Hier besichtigen Sie den buddhistischen Stupa. Bodnath ist das Zentrum der im Exil in Nepal lebenden Tibeter. Sie können – sofern Interesse besteht und gerade etwas stattfindet – eines der vielen buddhistischen Klöster in unmittelbarer Umgebung besichtigen und an einer Gebetsstunde teilnehmen. Ihr Mittagessen genießen Sie in einem der Restaurants mit toller Dachterrasse und direktem Blick über Bodnath. Wenn das Wetter mitspielt, können Sie sogar die Berge des Langtang Himal erkennen. Wenn Sie im Anschluss noch Lust haben und genügend Zeit ist, können Sie sich zusätzlich den buddhistischen Tempel Swayambhunath (aufgrund der vielen Affen, welche den Hügel in der Umgebung des des Komplexes bevölkern, wird er auch Affentempel genannt) anschauen. Das Highlight hier ist natürlich der Stupa mit tollem Ausblick über Kathmandu. Tun Sie es den Gläubigen gleich, umrunden Sie den Stupa im Uhrzeigersinn und drehen dabei die unzähligen Gebetsmühlen. Dabei können Sie ideal den Gläubigen bei deren religiösen Ritualen zuschauen.
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Tag 4: Auf in die Berge - Flug nach Lukla (2.840 m) & Wanderung nach Phakding (2.610 m)
F · M · AEs ist so weit und es geht für Sie in die Berge. Je nach aktueller Situation vor Ort werden Sie zum Flughafen von Kathmandu oder zum Flughafen Ramechhap in Manthali gebracht. Falls Ihr Flug von Ramechhap abheben sollte, werden Sie bereits in der Nacht um 2 Uhr vom Hotel abgeholt, um die Strecke zum Flughafen in 4-5 Std. zurückzulegen. Der Flug in den maximal 18 Passagieren fassenden Propellermaschinen ist der Startpunkt Ihres Abenteuers und ein kleiner Nervenkitzel. Sie sollten unbedingt links im Flieger sitzen, um die einmaligen Ausblicke auf den Himalaya-Hauptkamm zu genießen. Bereits nach knapp 30 Minuten (von Ramechhap aus kürzer) landen Sie in Lukla - der Startpunkt vieler großer Expeditionen zum Mt. Everest und auch für Sie das Tor zum Everest-Gebiet. Hier treffen Sie direkt auf Ihre Begleitmannschaft und Sie übergeben Ihr Hauptgepäck an die Träger (Sie tragen nur Ihren Tagesrucksack). Da Sie heute bereits auf recht großer Höhe gelandet sind, lassen Sie es ruhig angehen. Gemütlich, vorbei an den ersten Manimauern und Chörten, wandern Sie leicht bergab, immer entlang am "Milchfluss" Dudh Koshi bis nach Phakding (2.610 m)
Gehzeit ca. 3-4 Std. | Aufstieg ca. 210 m | Abstieg ca. 430 m | Gehstrecke ca. 9 km
Übernachtung in der Hotel Sherpa Phakding Lodge o.ä.
Tag 5: Trekking zur Sherpa-Hauptstadt Namche Bazar (3.440 m)
F · M · AIhre Tagesetappe führt Sie weiter entlang des tief eingeschnittenen Dudh Koshi Fluss vorbei am Örtchen Bengkar bis nach Monjo, wo Sie eine Mittagsrast einlegen. Ab hier betreten Sie den weltberühmten Sagarmatha Nationalpark und Ihre Trekking-Genehmigungen werden kontrolliert. Bereits heute können Sie mit den Gipfeln Kyashar (6.770 m), Kangtega (6.685 m) und Thamserku (6.608 m) die ersten Bergriesen bewundern. Im Anschluss müssen Sie einige spektakuäre Hängebrücken überqueren, wobei die letzte, die Hillary Bridge (benannt nach dem Erstbesteiger des Mount Everest, Sir Edmund Hillary), mit der Höhe von 70 m das Highlight darstellt. Hier treffen die Flüsse Dudh Koshi und Bhote Koshi Nadi aufeinander und bilden beeindruckende enge Canyons, wo das Wasser mit ungeheurer Kraft hindurch gepresst wird. Im Anschluss beginnt Ihr steiler Aufstieg durch den Wald nach Namche Bazar. Während des Aufstiegs eröffnet sich eine kleine Lücke zwischen den Bäumen und Sie können, wenn auch noch fast 30 km entfernt zum ersten Mal den Everest sichten. Namche liegt herrlich in einer U-Form an einen Berghang gelegen und strahlt ein besonderes Flair aus. Es bildet das Verwaltungszentrum der Khumbu-Region und ist die wichtigste Ortschaft des Sherpa-Volkes. Hier treffen Trekking-Reisende und Bergsteiger aus der ganzen Welt auf die traditionelle Lebensweisen der Sherpa-Volksgruppe. Heutzutage gibt es in Namche einen Irish Pub, Bäckereien und Shops mit modernster Bergsteigerausrüstung, aber ebenfalls noch einen traditionellen Markt, auf dem sich die Einheimischen mit Waren aller Art versorgen. Tauchen Sie ein in diesen unverwechselbaren Mix.
Gehzeit ca. 6 Std. | Aufstieg ca. 1.025 m | Abstieg ca. 250 m | Gehstrecke ca. 12 km
Übernachtung in der Lodge The Bodhi Hotel o.ä.
Tag 6: Akklimatisationstag mit optionalen Ausflug nach Khumjung & Kunde
F · M · AJe nachdem wie Sie sich heute fühlen, gestaltet sich der Tagesablauf. Wer noch ein wenig Probleme mit der Höhe in Namche hat, lässt es ganz ruhig angehen und erkundet die Sherpa-Ortschaft ein wenig auf eigene Faust. In diesem Fall können Sie gerne dem Sherpa Culture Museum und dem Nationalpark-Museum einen Besuch abstatten! Ebenso lohnt ein Abstecher zum örtlichen buddhistischen Kloster. Wer sich gut und voller Energie fühlt, unternimmt gemeinsam mit Ihrem Guide eine schöne Akklimatisationstour. Zuerst steigen Sie die steilen Hänge hinauf zum legendären Everest View Hotel (3.880 m) - hier gibt es eine fantastische Terrasse, wo Sie mit einmaliger Aussicht etwas Essen oder Trinken können. Sie genießen das tolle Panorama mit Lhotse (8.414 m), Nuptse (7.861 m), Everest (8.848 m) und der formschönen Ama Dablam (6.856 m), welche als eine der schönsten Berge der Welt gilt. Im Anschluss laufen Sie weiter nach Khumjung (3.780 m), wo Sie die alte ehrwürdige Gompa besuchen können. Außerdem können Sie zur Sir Edmund Hillary Schule spazieren. Ebenso sollten Sie einen Blick hinein in das Edmund Hillary Visitor Center werfen. Hier wird das Vermächtnis von Hillary im Zuge seiner Erstbesteigung des Mt. Everests mit Einfluss auf die gesamte Region und die hiesige Sherpa-Kultur dargestellt. Vorbei am Sir Edmund Hillary Krankenhaus in Khunde und dem kleinen Flugplatz in Syangboche, welcher für Helikopter-Transportflüge ins Everest Basislager genutzt wird, kehren Sie nach Namche zurück.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 500 m | Abstieg ca. 500 m | Gehstrecke ca. 9 km
Übernachtung in der Lodge The Bodhi Hotel o.ä.
Tag 7: Trekking nach Thame (3.820 m)
F · M · ASie verlassen schweren Herzens das schöne Namche und die heutige Etappe führt Sie hinein ins Bhote Koshi Tal. Der Weg führt durch einige Waldabschnitte (auch Rhododendron, mit schöner Blüte im Frühjahr), welche wieder aufgeforstet wurden. Nördlich von Ihnen erhebt sich der fast Siebentausender Tengi Ragi Tau (6.938 m) und westlich von Ihnen steht das Massiv des Kongde Ri (6.186 m) im Fokus. Dieser Berg und der Tengkangboche (6.482 m) erheben sich direkt hinter Thame, wie Sie kurze Zeit später nach Ihrer Ankunft sehen werden. Thame liegt wunderschön auf einer Hochebene und hat bekannte Söhne der Stadt. Tenzing Norgay, welcher mit Sir Edmund Hillary die Erstbesteigung des Everest geschafft hat, genauso wie Apa Sherpa, welcher mit 21 Besteigungen des Everests lange Zeit Rekordhalter war, stammen von hier. Ebenfalls befindet sich mit der 1677 fertiggestellten Gompa eines der wichtigsten Klöster in der Khumbu-Region knapp 200 m über dem Dorf.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 500 m | Abstieg ca. 180 m | Gehstrecke ca. 9 km
Übernachtung in der Valley View Lodge o.ä.
Tag 8: Akklimatisationstag oder Aufstieg zum Sunder Peak (5.361 m)
F · M · AHeute können Sie es nochmal ruhig angehen lassen und Ihrem Körper die Zeit geben sich weiter an die Höhe anzupassen. Alternativ können Sie aber auch ein paar Höhenmeter machen und den ersten Gipfel der Tour erklimmen. Alle Gäste sollten definitiv die Möglichkeit nutzen die 180 m hinauf zur Gompa zu steigen. Wenn Sie Glück haben, können Sie einer Puja beiwohnen und den Mönchen beim Meditieren lauschen. Nicht nur die Gompa selbst ist traumhaft schön, sondern gleichermaßen die Ausblicke - während die Berge Thamersku, Kangtega & Kyashar am 2. Tag Ihres Trekkings tief aus dem Tal nach oben schauend noch nicht Ihre volle Pracht entfalten konnten, ist dies heute defintiv der Fall. Wer sich gut fühlt und genügend akklimatisiert ist, nutzt gemeinsam mit Ihrem Guide den gut ausgebauten Pfad Richtung des Sunder Peaks (5.361 m). Wie weit Sie hochsteigen, entscheiden Sie einfach auf dem Weg - es gibt zwei Vorgipfel auf ca. 4.400 m und fast 5.000 m, die zuerst recht steil über Serpentinen, später entlang eines Bergrückens und dann über einige Steinstufen zu erreichen sind. Vor dem Gipfel ist dann leichte Blockkletterei notwendig. Egal wie weit Sie aufsteigen, können Sie ein grandioses 360-Grad Panorama genießen, welches nach oben immer besser wird. Wohin Sie schauen, rücken die ganz hohen Berge ins Bild - Everest, Cho Oyu (8.188 m), Ngozumpa Kang (7.905 m) und viele weitere. Ganz sicher ist dieser Tag ein erstes großes Highlight Ihrer Reise.
Gehzeit ca. 2-7 Std. | Aufstieg ca. 180 - 1.540 m | Abstieg ca. 180-1.540 m
Übernachtung in der Valley View Lodge o.ä.
Tag 9: Wanderung nach Lumde (4.340 m)
F · M · ASie lassen Thame hinter sich und biegen hinein in das einsame obere Bhote Koshi Tal. Hier laufen Sie entlang einer alten Handelsroute nach Tibet (führt über den Nangpa La Pass) und passieren nur noch wenige Ortschaften wie Taranga & Marulung. Auf dem Weg können Sie bestaunen, wie die lokale Bevölkerung hier bis auf 4.500 m Höhe versucht den Böden eine karge Ernte abzutrotzen. Ansonsten ist die Landschaft karg und außer Blutberberitze und Wacholder wächst nicht viel. Mit ein wenig Glück kann man jedoch ab und zu einen Buntfasan entdecken. Nach Ihrer Ankunft im kleinen Lumde mit wenigen Gästhäusern lassen Sie es ganz ruhig angehen, denn morgen steht der erste große Pass auf dem Programm und Sie müssen früh aufstehen.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 680 m | Abstieg ca. 80 m | Gehstrecke ca. 9 km
Übernachtung in der Renjo Pass Support Lodge o.ä.
Tag 10: Über den 1. Pass Renjo La (5.360 m) nach Gokyo (4.790 m)
F · M · AHeute erwartet Sie die erste anstrengende Pass-Etappe. Um vor den Wolken und für eine bestmögliche Sicht den Pass zu erreichen, heißt es schon in den frühen Morgenstunden aufzustehen. Gleichmäßig, aber stetig ansteigend geht es für Sie vorbei an den Seen Renjo, Relama Thso & Angladumba Tsho immer weiter nach oben. Auf 4.750 m erreichen Sie ein schönes breites Hochtal, welches im Sommer als Alm für das Vieh genutzt wird. Von hier aus können Sie auch nochmal schön auf Ihre Aufstiegsroute ab Thame mit den umliegenden Bergen zurückschauen. Einige wenige Passagen auf dem ca. 300 m hohen Schlussanstieg sind etwas ausgesetzt, aber mit guter Trittsicherheit stellt das kein Problem für Sie dar. Gerade im März kann es durchaus sein, dass auch Schnee liegt und einige Stellen vereist sind (in diesem Fall sind definitiv Grödeln/Steigeisten zu nutzen). Am Renjo La Pass (5.360 m) angekommen, haben Sie natürlich ausreichend Zeit den Bilderbuchblick über das Gipfelmeer der Khumbu-Region, inklusive der vier 8.000er (Cho Oyu, Everest, Lhotse und Makalu) der Gegend zu bewundern. Genießen Sie eines der schönsten Berg-Panoramen der Welt! Im Anschluss an die erfolgreiche Passüberschreitung steigen Sie hinab nach Gokyo, welches idyllisch an der Gletschermoräne des Ngozumba Gletschers (mit 36 km der längste Gletscher Nepals) und am Gokyo Tsho See liegt. Sie haben damit den Übergang vom Bhote Koshi in das Dudh Koshi Tal (auch Gokyo-Tal genannt) gemeistert.
Gehzeit ca. 8-10 Std. | Aufstieg ca. 980 m | Abstieg ca. 550 m | Gehstrecke ca. 12 km
Übernachtung in der Fitz Roy Inn Lodge o.ä.
Tag 11: Aufstieg zum Gokyo Ri (5.360 m)
F · M · AAm Morgen steht die Besteigung des schönen Aussichtsgipfel Gokyo Ri (5.360 m) auf dem Plan. Bei klarem Wetter haben Sie von hier aus einen gigantischen Blick auf den Mount Everest, Lhotse, Lhotse Shar, Makalu (8.463m), Cho Oyu, Gyachung Khang (7.952m), Pumori (7.165 m) und viele viele weitere Gipfel. Direkt unter Ihnen schiebt sich der mächtige Ngozumba Gletscher vom Cho Oyu das Gokyo-Tal hinunter. Nach Ihrer Rückkehr nach Gokyo haben Sie sich eine ausgiebige Mittagspause verdient. Wer noch Lust und Energie hat, kann entlang der Gletschermoräne des Ngozumba Gletschers nach Norden Richtung Cho Oyu Base Camp zum 4. Gokyo See (Thonak Tsho) und 5. Gokyo See (Ngozumba Tsho) laufen. Desto weiter Sie nach hinten laufen, umso beeindruckender werden die Ausblicke auf die Eiswände des Cho Oyu und seiner Nachbargipfel.
Gehzeit ca. 4-5 Std. | Aufstieg ca. 560 m | Abstieg ca. 560 m | Gehstrecke ca. 4 km
Übernachtung in der Fitz Roy Inn Lodge o.ä.
Tag 12: Wanderung nach Dragnag (4.700 m)
F · M · ASie verlassen das schöne Gokyo und haben heute eine kurze Tagesetappe vor sich. Ihr Guide sucht Ihnen den besten Weg über den mächtigen Ngozumba Gletscher. Es ist ein erhabenes Gefühl hier entlang zu laufen - der Pfad führt Sie durch ein Labyrinth aus großen Geröllhügeln, Eisblöcken und kleinen Gletscherseen auf die andere Seitenmoräne. Dort können Sie bereits den kleinen Ort Dragnag (4.700 m) erkennen. Den Nachmittag gehen Sie ganz entspannt an - heute geht es früh ins Bett, da morgen der zweite 5.000er Pass auf Sie wartet und der Wecker zeitig klingelt.
Gehzeit ca. 3 Std. | Aufstieg ca. 150 m | Abstieg ca. 250 m | Gehstrecke ca. 4 km
Übernachtung in der Tashi Friendship Lodge o.ä.
Tag 13: Überschreitung des Cho La Pass (5.420 m) nach Dzongla (4.830 m)
F · M · AEin weiteres Highlight Ihrer Trekkingreise steht auf dem Programm - Sie überschreiten den zweiten 5.000er Pass Ihrer Tour. Noch vor der Dämmerung stehen Sie auf und frühstücken etwas Kleines. Dann steigen Sie direkt hinter Ihrer Lodge auf einem kleinen Pfad mäßig steil das enge Tal hinauf. Dann erreichen Sie eine erste Anhöhung, wo Sie einen wunderbaren Blick auf die 6.000er Arakam Tse (6.423 m), Cholatse (6.335 m) und Tabuche Peak (6.367 m) genießen können. Dann geht es im leichten auf und ab über langgezogene Hänge bis zum Fuße des Cho La Passes (5.420 m). Nun steigen Sie recht steil in Serpentinen hinauf, bis Sie das bunte Fahnenmeer erreichen und Sie glücklich über Ihren zweiten 5.000er Pass die Weitsichten genießen. Richtung Osten liegt das Gokyo-Tal mit den all den 6.000ern vor Ihnen, während sich Richtung Westen der Passgletscher und die Lobuche Peaks vor Ihnen befinden. Glücklich über Ihren Erfolg und viele Bilder später starten Sie den Abstieg über den strahlend weißen Gletscher, welcher auch mit Neuschnee bedeckt sein kann. Der Abstieg ist jedoch nur wenig steil und viele Trekker laufen hier entlang, so dass immer ein sicherer Pfad abseits der Spalten ohne Probleme zu begehen ist. Später öffnet sich die Landschaft und es geht hinunter zur kleinen Ortschaft Dzongla (4.830 m), welches von Hochhalmen umgeben ist - sicher laufen Sie an einigen majestätischen Yaks vorbei. Dzongla liegt direkt vor der eindrucksvollen Steilwand des Cholatse. Im Hintergrund ragt die mächtige Ama Dablam in voller Pracht hervor. Es ist ein wundervoller Ort zum Genießen, bevor Sie am Folgetag auf den Normalweg zum Everest-Basislager treffen.
Gehzeit ca. 7-9 Std. | Aufstieg ca. 710 m | Abstieg ca. 580 m | Gehstrecke ca. 9 km
Übernachtung in der Lodge Mountain House o.ä.
Tag 14: Trekking über Lobuche nach Gorak Shep (5.140 m) & Besteigung Kala Patthar (5.550 m)
F · M · ASie kommen einem weiteren großen Ziel der Reise, dem Everest Base Camp, immer näher. Von Dzongla wandern Sie entlang idyllischer Berghänge oberhalb des funkelnden Chola Tsho Bergsees, bis Sie links einbiegen und dann auf den Normalweg zum Everest Base Camp gelangen - nach ca. 3-4 Stunden erreichen Sie Lobuche. Nach einem leckeren Mittagessen setzen Sie Ihre Tagesetappe auf der Seitenmoräne des Khumbu-Gletschers fort. Nun wird der Pfad etwas wilder - linkerhand von Ihnen schiebt sich der Changri Nup Gletscher ins Tal und auf dessen Moräne geht es hoch und runter schließlich nach Gorak Shep (5.140 m) - die letzte Siedlung vor dem Everest Base Camp. Hier ist alles ein wenig spartanischer als in den Ortschaften, wo Sie zuvor übernachtet haben. Gerade der letzte Abschnitt vor dem Erreichen von Gorak Shep ist traumhaft - rechterhand von Ihnen können Sie größere Abschnitte des großen Khumbu-Gletschers einsehen. Hinter diesem schrauben sich die gigantischen Felswände des Nuptse (7.861 m) gefährlich in die Höhe - der fast 8.000er wird aufgrund seiner Schwierigkeit nur selten bestiegen. Vor Ihnen schieben sich die Gipfel von Pumori, Lingtren (6.714 m), Khumbutse (6.636 m) und Changtse (7.541 m) ins Bild. Wer am Nachmittag noch Kraft hat, sollte die Möglichkeit nutzen und die knapp 500 m hinauf zum Kala Patthar (5.550 m) steigen. Hier ist es kurz vor Sonnenuntergang am schönsten, wenn die untergehende Sonne alle umliegenden Berggipfel in ein tiefes Rot umhüllt. Der Kala Patthar ist der wohl bekannteste Aussichtsgipfel Nepals, weil der höchste Berg der Erde, der Everest, hier am meisten von seiner vollen Größe preisgibt.
Gehzeit ca. 6-7 Std. (2-3 Std. extra für Kala Patthar) | Aufstieg ca. 530 m | Abstieg ca. 180 m (für den Kala Patthar ca. 400 m im Auf- und Abstieg extra) | Gehstrecke ca. 12 km (3 km Kala Patthar)
Übernachtung in der Lodge Everest Inn o.ä.
Tag 15: Ausflug zum Everest-Basislager (5.360 m) & Abstieg nach Lobuche (4.910 m)
F · M · AWer am Vortag noch nicht hinauf zum Kala Patthar gelaufen ist, kann das heute noch zum Sonnenaufgang machen. Die Sonne steigt genau hinter der Gipfelpyramide des Everest auf und wirft einen gigantischen Schatten auf die restlichen Berge Richtung Westen. Nach dem Frühstück unternimmt die Gruppe dann einen Ausflug zum weltberühmten Everest Base Camp. Wenn Sie das Trekking im Frühjahr unternehmen, teilen Sie sich den Weg mit zahlreichen Trägern und Yak-Karawanen, welche diverse Lasten zu den Bergsteigern auf den Khumbu-Gletscher transportieren. Zuerst geht es wild an der Seitenmoräne des Khumbu-Gletschers entlang, bis Sie diesen schließlich direkt betreten. Ihr Blick auf den Everest selbst ist nicht mehr so gut wie auf dem Kala Patthar, dafür ist es jedoch einmalig direkt auf dem Khumbu-Gletscher die letzten Meter bis zum Base Camp (5.360 m) zu laufen. Außerdem wird das Base Camp von vielen anderen traumhaften 6.000er und 7.000er Bergen umrahmt. Von Mitte März bis Ende Mai können Sie mit respektvollem Abstand direkt den Expeditionsgruppen bei Ihren Vorbereitungen auf die Besteigung zuschauen. Es ist gut möglich, dass Sie sehen, wie einige Gruppen von Bergsteigern den berühmten Khumbu-Eisfall hochsteigen bzw. von einer Akklimatisationstour zurückkehrend absteigen. Der Khumbu-Eisfall ist das Eingangstor zum Western Cwm (Tal des Schweigens) und muss von allen Bergsteigern durchstiegen werden, welche die Normalroute wählen. In Ihren Gedanken stellen Sie sich vor, wie viele ruhmreiche Expeditionen bereits von hier gestartet sind und erstarren ein wenig vor Ehrfurcht. Schließlich müssen Sie diesen einmaligen Ort wieder verlassen und kehren über Gorak Shep nach Lobuche zurück.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 310 m | Abstieg ca. 540 m | Gehstrecke ca. 12 km
Übernachtung in der Eco Lodge o.ä.
Tag 16: Über den Kongma La Pass (5.535 m) nach Chhukung (4.730 m)
F · M · AMit dem Kongma La (5.535 m) wartet der dritte und höchste Pass auf Sie. In der Dämmerung und nach einem kurzen Frühstück verlassen Sie die Lodge und steigen die Seitenmoräne hinauf. Daraufhin überqueren Sie den mit Geröll beladenen Khumbu-Gletscher und verlassen diesen erneut auf der anderen Seitenmoräne. Dann beginnen Sie recht steil Ihren Aufstieg zum Pass, welcher bereits einsehbar ist - Sie arbeiten sich teils über Blockgelände, sowie über loses Geröll nach oben. Im Frühjahr kann es auch sein, dass Schnee liegt und oder manche Passagen ein wenig vereist sind (Grödeln/Steigeisen empfehlenswert). Dann erreichen Sie bereits den Pass, welcher wie immer in Nepal mit zahlreichen Fahnen geschmückt ist. Zurückblickend Richtung Lobuche bestaunen Sie ein letztes Mal den Khumbu-Gletscher. Während Sie Ihren Weg über den Cho La Pass nachzeichnen, erstahlen diverse Gipfel, allen voran der Cho Oyu in voller Schönheit. Auf der anderen Seite öffnet sich vor Ihnen das Imja Khola Tal. Links von Ihnen befindet sich mit der Nuptse/Lhotse Südwand eine der gewaltigsten Gebirgsmauern der Welt. Vor Ihnen überragt der mächtige Makalu alle weiteren Gipfelriesen wie z.B. den Chomolonzo (7.804 m), Kangchungtse (7.645 m, Island Peak (6.165 m), Baruntse (7.152 m) oder den Chamlang (7.321 m). Im Anschluss beginnen Sie vorbei am Pass-See Ihren Abstieg - dieser ist nun weniger steil als der Aufstieg. Ihr Ziel ist das kleine Örtchen Chhukung (4.730 m)
Hinweis: Während Sie die Pässe Renjo La & Cho La überqueren mussten, um das Routing sinnvoll fortzuführen, kann der Kongma La (z.B. falls Sie gesundheitlich angeschlagen sind oder die Fitness zum Ende der Tour weniger wird) auch ausgelassen werden und Sie laufen einfach über die Orte Thukla und Dingboche "außen herum" nach Chhukung.
Gehzeit ca. 8 Std. | Aufstieg ca. 820 m | Abstieg ca. 910 m | Gehstrecke ca. 11 km
Übernachtung in der Lodge Khangri Resort o.ä.
Tag 17: Besteigung des Chhukhung Ri (5.550 m) oder Ruhetag
F · M · AHeute haben Sie die Option auf die letzte Besteigung eines großartigen Aussichtsgipfels Ihrer Reise, dem Chhukungh Ri (5.550 m). Wieder einmal ist die Besteigung technisch unkompliziert - anfänglich laufen Sie auf erdigen Pfaden mit Gras und ein wenig Bewuchs. Ab 5.000 m beginnt mehr und mehr Schuttgelände und kurz vor dem Gipfel handelt es sich um teils losen Schotter. Dann haben Sie den Gipfel erreicht und Sie können sich über einen hervorragenden 360-Grad-Rundumblick freuen. Direkt vor Ihnen befindet sich die gewaltige Nuptse/Lhotse-Wand. Ebenso erkennen Sie den gestern erklommenen Kongma La Pass und neben den gestern bereits entdeckten Bergen können Sie heute vorbei an der Ama Dablam bis nach Tengboche schauen. Der Chhukungh Ri ist auf beiden Seiten von Gletschern umrahmt - Nuptse- & Lhotse-Gletscher. Hinterher steigen Sie wieder in Ruhe nach Chhukungh ab.
Gehzeit ca. 7 Std. | Aufstieg ca. 825 m | Abstieg ca. 825 m
Übernachtung in der Lodge Khangri Resort o.ä.
Tag 18: Abstieg bis nach Tengboche (3.860 m)
F · M · ANach nun knapp 10 Tagen über 4.000 m Höhe verlassen Sie die großen Höhen. Sie laufen allmählich aus dem Chhukhung-Tal heraus und über Dingboche sowie vorbei an der Ama Dablam geht es auf gut ausgetretenen Pfaden nach Tengboche (3.860 m). Hier wartet eines der ältesten und wichtigsten buddhistischen Klöster der Khumbu-Region auf Sie. Das ursprünglich 1916 erbaute Kloster ist 1989 komplett niedergebrannt, wurde aber bereits 2 Jahre später wieder komplett neu aufgebaut. Nutzen Sie den Nachmittag, schauen Sie sich in Ruhe um und saugen Sie die Atmosphäre auf.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 150 m | Abstieg ca. 950 m | Gehstrecke ca. 15 km
Übernachtung in der Lodge Himalayan Culture Home o.ä.
Tag 19: Wanderung über Namche nach Monjo (2.835 m)
F · M · ASie lassen die großen Gipfel so langsam hinter sich und werfen immer mal einen letzten Blick nach hinten. Sie steigen recht steil durch Rhododendron-Wald hinab ins Tal und überqueren den Ihnen bereits bekannten Dudh Koshi Fluss. Danach steigen Sie wieder auf und entlang eines schönen Panoramaweges geht es zurück nach Namche. Hier schauen Sie aber nur im Vorbeigehen nochmal auf die Sherpa-Hauptstadt und steigen dann über die Serpentinen im Wald sowie die berühmte Hillary Stahlseilbrücke hinunter nach Monjo. Hier auf 2.835 m fühlt es sich für Sie schon wieder subtropisch an und vielleicht tauschen Sie den heißen Tee der letzten Tage nun in ein kühles Erfrischungsgetränk.
Gehzeit ca. 6-7 Std. | Aufstieg ca. 360 m | Abstieg ca. 1.460 m | Gehstrecke ca. 17 km
Übernachtung in der Mini Tibet Lodge o.ä.
Tag 20: Letzter Trekkingtag bis Lukla (2.840 m)
F · M · AAuf bekannten Pfaden und fast durchweg bergab wandern Sie zurück nach Lukla, wo Sie Ihr Trekking vor über 2 Wochen begonnen haben. Sie können stolz und glücklich über alles Erreichte sein. Sie verabschieden sich heute von Ihrer fleißigen Begleitmannschaft und haben eine kleine Abschiedsparty.
Gehzeit ca. 5-6 Std. | Aufstieg ca. 480 m | Abstieg ca. 480 m | Gehstrecke ca. 13 km
Übernachtung in der Lodge Runway 24 Inn o.ä.
Tag 21: Rückflug nach Kathmandu/Ramechhap & Freizeit
F · MMit einem weinenden und einem lachenden Auge verlassen Sie die Khumbu-Region. Mit einer kleinen Propellermaschine fliegen Sie entweder zurück nach Kathmandu oder nach Ramechhap. Falls Sie nach Ramechhap fliegen, erhalten Sie wiederum einen privaten Transfer zurück nach Kathmandu. Das Mittagessen ist nur inkludiert, wenn Sie über Ramechhap fliegen und die Fahrt nach Kathmandu vor sich haben. Falls Sie jedoch direkt nach Kathmandu fliegen können, entfällt das Mittagessen. Zurück in Kathmandu haben Sie den Abend zur freien Gestaltung.
Hinweis: Wer möchte, besucht am Abend nochmal den Pashupatinath-Tempel. Hier findet allabendlich um 18 Uhr für ca. 1 Stunde lang eine eindrucksvolle Aarti-Zeremonie am Bagmati-Fluss statt. Dabei versammeln sich die hinduistischen Priester und beten Gott Shiva an. Bei der spirituellen Zeremonie werden religiöse Tänze aufgeführt, Mantras rezitiert, Räucherstäbchen verbrannt, Glocken geläutet und brennende Öllampen im Gleichschritt geschwenkt. Zusätzlich wird die Zeremonie vom Klang traditioneller Instrumente untermalt.
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Tag 22: Freizeit in Kathmandu
F · ADieser Tag dient als wichtiger Puffertag, falls es einmal vorkommt und Ihr Flieger von Lukla am Tag zuvor aufgrund von schlechtem Wetter abgesagt wurde. Im Normalfall aber klappt alles wie geplant und Sie haben diesen Tag zur freien Gestaltung. Optional können Sie z.B. eine Stadtbesichtigung der anderen zwei Königsstädte im Kathmandu-Tal, Patan & Bhaktapur, unternehmen. Alternativ lohnt sich auch z.B. ein Ausflug zur Chandragiri-Seilbahn. Hier können Sie von 1.500 m auf 2.500 m Höhe hinaufschweben und einen fantastischen Blick auf die Berge hinter Kathmandu genießen. Am Abend findet das traditionelle Abschiedsessen mit Ihrer Reisegruppe statt. Lassen Sie die einzigartigen Erlebnisse der vergangenen 3 Wochen Revue passieren und Ihren Urlaub gemütlich ausklingen.
Übernachtung im Hotel Nepali Ghar o.ä.
Tag 23: Rückreise nach Deutschland
FNutzen Sie die die letzte freie Zeit in Kathmandu für einen Stadtbummel oder einen Kaffee und beobachten Sie das Treiben der Stadt. Ihren Flughafentransfer passen wir individuell auf Ihren gebuchten Flug an. Danach heißt es den Rückflug in die Heimat antreten, wo Sie bei den meisten Verbindungen noch am selben Tag ankommen.
Enthaltene Leistungen
- Linienflug ab/an Frankfurt mit Air India, Qatar Airways oder gleichwertig in der Economy Class (Berlin, München, Wien und Zürich auf Anfrage) - Flüge nach Verfügbarkeit und Flugaufpreis möglich (besonders in der absoluten Hochsaison)
- Komplette Durchführung von Meine Welt Reisen
- Inlandsflüge Kathmandu/Ramechhap - Lukla und zurück mit Summit Air in der Economy Class (max. 15 kg Freigepäck)
- Verpflegung: 21x F, 19x M/BL, 19x A (pro Mahlzeit in den Lodges beim Trekking ein Getränk - Tee oder Kaffee - inklusive, alle weiteren müssen bezahlt werden)
- Alle geplanten Flughafentransfers im Reiseland
- Transfers/Überlandfahrten vor Ort wie beschrieben in privaten Fahrzeugen
- Übernachtung auf DZ-Basis im Hotel (4x) und Lodge (17x, bei einigen Zimmern mit Privattoilette, sonst geteilt), Einzelzimmer gegen Aufpreis
- Permit für das Trekking (TIMS - trekking information management system), Nationalparkgebühren Sagarmatha Nationalpark, Khumbu Rural Municipality Permit
- Träger für das pers. Gepäck (max. 15 kg) - Sie erhalten von uns eine MWR-Reisetasche vor Ort in Kathmandu, welche Sie gerne verwenden können (inkl. Schutzsack)
- Deutschsprachiger einheimischer Trekking-Guide
- Zusätzlicher englischsprachiger Assistenz-Guide
- Deutschsprachiger einheimischer Stadtführer
- Sicherungsschein nach deutschem Reiserecht
Nicht enthalten
- Visakosten (aktuell 50 USD für 30 Tage)
- Reiseversicherung (gerne über Meine Welt Reisen buchbar) - Auslandskranken- und Unfallversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 5.000 EUR bei den Such-, Rettungs- und Bergungskosten
- Fehlende Mahlzeiten und Getränke in der Stadt
- Heiße Duschen (Gemeinschaftsduschen, pro Dusche ca. 3-5 EUR), WLAN (Everest Link Prepaid Karten in Lodges zu erwerben), Laden elektrischer Geräte in den Lodges z.B. Handy für 2-3 EUR (gesamt ca. 15 EUR pro Trekkingtag)
- Trinkgelder (ca. 100-150 EUR je nach Gruppengröße - Details dazu in den Reiseunterlagen)
- Optionale Ausflüge & Besichtigungen
- Rail and Fly (105,- EUR)
- Schlafsack-Leihe (2 EUR pro Trekkingtag)
- Notfallsauerstoff (in vielen Lodges auf dem Trekking gegen Gebühr verfügbar)
- Eventueller Aufpreis Helikopter-Flug nach Lukla oder zurück nach Kathmandu (ca. 300 EUR pro Strecke), falls aufgrund schlechten Wetters keine Kleinflugzeuge fliegen können
Diese Reise ist ab zwei Personen gegen Aufpreis auch zum Wunschtermin möglich.
Bitte beachten Sie, dass der EZ-Zuschlag grundsätzlich nur für die Hotels gilt.
Ein Einzelzimmer für die Lodge-Übernachtungen beim Trekking kann in der Hochsaison nicht für jede Lodge vorab garantiert werden. Beim Everest-Trekking ist dies in der Regel jedoch bis Dingboche kein Problem. In Lobuche und Gorak Shep ist die Einzelbelegung der Zimmer aufgrund der wenigen Unterkunftsmöglichkeiten nicht möglich. Hier müssen Sie dann ein Doppelzimmer mit einem weiteren Reisegast Ihrer Reisegruppe teilen.
Hinweis zu den Flügen in das Everest-Gebiet:
Der Flug zwischen Kathmandu/Ramecchap und Lukla, sowie retour, ist stark vom Wetter abhängig und kann nur bei guten Wetterbedingungen durchgeführt werden.
Wenn das Wetter keine Flüge mit Kleinflugzeugen zulässt, jedoch ein Flug mit dem Helikopter möglich ist, dann bieten wir Ihnen diesen Heli-Flug gerne optional gegen Aufpreis an. Dadurch haben Sie die Möglichkeit aufgrund eines eventuell abgesagten Flugs keinen Trekkingtag zu verlieren.
Dieser Aufpreis ist von der Gruppengröße abhängig, beträgt aber in der Regel ca. 300 EUR pro Person. Wenn Sie sich im Fall der Fälle vor Ort für diese Option entscheiden, müssen Sie den Betrag direkt vor Ort entrichten.
Weitere Anmerkung:
Wegen der Überlastung des Flughafens von Kathmandu (es gibt nur eine Landebahn für internationale und Inlandsflüge) hat die Civil Aviation Authority Nepal (CAAN) beschlossen mittlerweile fast alle Flüge nach Lukla vom Flughafen Ramechhap aus durchzuführen.
Damit soll der Flughafen Kathmandu für die internationalen Flüge entlastet werden. Nur ganz wenige Flüge pro Tag dürfen von Kathmandu aus starten.
Die Entscheidung, ob Sie bei Ihrer Tour von Kathmandu oder Ramecchap aus fliegen bzw. nach der Tour zurückkehren, wird immer erst sehr kurzfristig (häufig erst 1 Tag zuvor) getroffen. Dies hängt immer mit sehr kurzfristigen Entscheidungen der CAAN zusammen.
Wir versuchen stets unser Bestes, dass Sie von Kathmandu aus fliegen können bzw. direkt hierher nach Ihrem Everest-Trekking zurückkehren können. Wir können aber natürlich nichts garantieren! Die finalen Informationen bzgl. dieses Flugs erhalten Sie spätestens vor Ort bei Ihrer Ankunft in Kathmandu!
Hier also erstmal die beiden Möglichkeiten für die Everest-Touren:
Flug Kathmandu – Lukla. 30 Minuten
Flug Ramechhap – Lukla 20 Minuten
Die Fahrt bis zum Flughafen Ramechhap, falls notwendig, dauert je nach Verkehrslage etwa 5 - 6 Stunden
